22.05.2013 / 19:26
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Wasserlexikon

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Wissenswertes rund ums Wasser
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- pH-Wert
- Der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer wässrigen Lösung. Als logarithmische Größe ist er durch den mit -1 multiplizierten Zehnerlogarithmus der Oxoniumionenkonzentration (genauer: der Oxoniumionenaktivität) definiert. Der Begriff leitet sich von pondus Hydrogenii oder potentia Hydrogenii (lat. pondus, n. = Gewicht; potentia, f. = Kraft; hydrogenium, n. = Wasserstoff) ab.
- pH < 7 entspricht einer Lösung mit saurer Wirkung
- pH = 7 entspricht einer neutralen Lösung
- pH > 7 entspricht einer alkalischen Lösung (basische Wirkung)
Der pH-Wert des Wassers muss im Bereich zwischen 6,5 und 9,5 liegen. Stark kohlensäurehaltige, weiche Wässer können z.B. einen pH-Wert im deutlich sauren Bereich haben (< 6,5) und sind besonders metallaggressiv. Die Basenkapazität bis pH 8,2 ist in der Regel ein Maß für den Gehalt des Wassers an freier Kohlensäure (CO2).
- Phosphat
- Phosphate sind die Salze und Ester der ortho-Phosphorsäure. Das Anion PO43-, sowie seine Polymere (Kondensate) und organische Verbindungen (Phosphorsäureester), die Phosphatgruppen tragen, werden Phosphate genannt. Phosphor liegt bei allen diesen Verbindungen in der Oxidationsstufe (V) vor.
Natürliche Wässer enthalten Phosphate in Mengen die 0,05 mg/l P2O5 selten übersteigen.
Zum Zwecke der Wasseraufbereitung werden dagegen häufig Phosphate eingesetzt (Korrosionsbekämpfung, Verhinderung von Kalkabscheidungen etc.). Bei einer Phosphatbehandlung von Trinkwasser ist in der Trinkwasserverordnung eine zulässige Konzentration von 5 mg/l P2O5.
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