18.09.2019 / 00:38


VDI-Richtlinie 2035, Blatt 1



Steinbildung

Auswahl

Steinbildung in Trinkwassererwärmungsanlagen und Warmwasser-Heizungsanlagen

Verkalkter Heizstab
Verkalkter Heizstab
Bei der Erwärmung des Wassers fällt die im Nachspeisewasser enthaltene Karbonathärte aus und bildet den sogenannten Kesselstein. Dieser verschlechtert den Wärmeübergang und kann lokal zu Werkstoffzerstörungen durch Überhitzung führen.


Der Begriff Steinbildung
beschreibt Ablagerungen von Calcium- und Magnesiumcarbonat auf Oberflächen innerhalb eines Heizsystems. Als Folge davon können Funktionsstörungen und Schäden auftreten, z. B. Verminderung des Wärmedurchgangs und der Wärmeleistung an Wärmeübertragungsflächen, Querschnittsverminderung und Erhöhung des Strömungswiderstandes, Verblockung von Umwälzpumpen, Defekte an Wärmetauschern, Störungen an Regel- und Thermostatventilen.

Um solche Probleme zu vermeiden empfiehlt die SWKI-Richtlinie Ablagerungen von Calcium- und Magnesiumcarbonat so gering wie möglich zu halten.

Tabelle 1: Anforderungen an das Füll- und Ergänzungswasser
Bez.
Bezeichnung
Sollwert
Einheit
GH
Gesamthärte
< 0,1 a)
mmol/l
LF
Leitfähigkeit
< 100
µS/cm
pH
pH-Wert
6,0 bis 8,5


a) Das Füll- und Ergänzungswasser muss entsalzt werden.

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SWKI-Richtlinie BT 102-01

Zweck der SWKI-Richtlinie BT 102-01
Wasserseitige Korrosion
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